Liley

FAQ

Fragen und Antworten

1. Lieferbedingungen

Wir nehmen Bestellungen aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein entgegen und
liefern ausschliesslich innerhalb der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Der Versand erfolgt «Eingeschrieben mit A-Post» mit der Schweizerischen Post an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist.

Da wir jedes unserer Produkte speziell für Sie neu anfertigen, können wir erst bei einer Sammelbestellung die Produktion starten. Dies bedeutet, dass wir alle Bestellungen bündeln und gemeinsam abwickeln. Daher kann die Lieferung 4-6 Wochen in Anspruch nehmen, um sicherzustellen, dass Sie ein einzigartiges und hochwertiges Produkt erhalten.

Ja, wir bieten schweizweit kostenlosen Versand per eingeschriebener A-Post an.

Ja, nach Versand Ihrer Bestellung erhalten Sie eine E-Mail mit einer Sendungsverfolgungsnummer, mit der Sie den Status Ihrer Lieferung online nachverfolgen können.

Ja, falls Ihre Bestellung noch nicht in der Produktion ist, können wir den Kaufpreis zurückerstatten. Bitte kontaktieren Sie uns in diesem Fall über das Kontaktformular auf unserer Website oder per Telefon, um die Stornierung zu veranlassen.

2. Kaufabwicklung

Wir akzeptieren eine Vielzahl von Zahlungsmethoden, darunter Visa, Mastercard, Twint und PostFinance.

In der Regel akzeptieren wir keinen Rückgabe oder Umtausch, da jedes unserer Produkte speziell für Ihre Bestellung neu angefertigt wird. Sollten sich die Artikel jedoch noch ungetragen und in der Originalverpackung befinden, können wir gemeinsam eine Lösung für einen möglichen Austausch erarbeiten. Bitte nehmen Sie in diesem Fall telefonisch Kontakt mit uns auf, um die weiteren Schritte zu besprechen.

3. Produktinfo

«Voodoo» ist ein Phantasiename von Martin Leuthold. Es handelt sich um eine Doppel-Seide mit Satinbindung, welche den Stoff so weich macht.

Die Seide wird vorbehandelt und danach digital (Stoffbreite 140cm) bedruckt. Die Seide ist nach diesem Prozess sehr hart. Nach dem Druckvorgang wird der Stoff ausgewaschen und wird somit wieder weich. Danach werden die einzelnen Foulards zugeschnitten und handroulliert.

Unsere Foulards werden hier in der Schweiz von Schweizer Künstlern und Textildesignern kreiert und designt. Die Herstellung selbst erfolgt in Italien, einem Land, das weltweit für seine erstklassige Textilproduktion und herausragende Qualität bekannt ist.

Jedes Foulard von Liley basiert auf den originalen Aquarellen des Künstlers Bruno Gaechter und wird in Zusammenarbeit mit dem renommierten Textildesigner Martin Leuthold gestaltet. Diese Kombination aus Kunst und Design macht jedes Stück zu einem einzigartigen und luxuriösen Accessoire.

Ja, in der Umgebung von St. Gallen gibt es einige Showrooms, in denen unsere Foulards ausgestellt sind. Zudem bieten wir regelmässig Events an, bei denen Sie die Foulards vor Ort betrachten können. Weitere Informationen zu unseren Showrooms und kommenden Events finden Sie unter dem Bereich NEWS auf unserer Website.

Wir verwenden keine spezielle/luxus Verpackung für die Lieferung der Foulards, da wir aus Umweltschutzgründen Wert auf eine einfache und ökonomische Verpackung legen. Unser Ziel ist es, den ökologischen Fussabdruck so gering wie möglich zu halten, ohne dabei auf den Schutz des Produkts während des Versands zu verzichten.

4. Verarbeitung Seidenfoulards

Handrolliert bedeutet, dass die Naht von Hand genäht wurde. Dies ist selbstverständlich wesentlich arbeitsintensiver und teurer als eine Maschinennaht, aber dafür ist sie auch schöner und zweckmässiger bei Seide. Bei einer Handrollierung werden die ungesäumten Kanten eines Seidentuches oder Seidenschals zuerst doppelt eingerollt und mit einem “Blindstich” fixiert. So verbleibt die Vorderseite des Stoffes glatt und es sind von vorne lediglich extrem kleine Stiche zu sehen. Durch eine handgefertigte Rollierung erscheinen auf der Vorderseite des Stoffes kaum sichtbare Stiche und es liegt auch kein Zug an, welche die Säume zusammenzieht und den Stoff an den Aussenkanten “kräuselig” aussehen lässt.
Um die oben schon erwähnten Vorteile einer glatten Vorderseite und den beinahe unsichtbaren Stichen zu erhalten. Zudem ist eine Handrollierung ein Zeichen guten Stils:
Nicht umsonst werden gute Anzüge, Kleider, Schuhe und Handtaschen handgenäht.
Weshalb sollte man einen Stoff der Luxusklasse mit einer billigen Maschinennaht abwerten wollen
Bei einer Maschinenrollierung muss mit 2 Fäden genäht werden. Damit sich Ober- und Unterfaden kreuzen können, muss ein recht hoher Zug auf den Nähgarnen anliegen.
Dadurch wird die Naht leicht “kräuselig”, was man ja eigentlich vermeiden möchte.
Zudem wird oft mit einem Kunstfasergarn genäht oder mit einem dicken und festen Seidengarn, der die hohen Geschwindigkeiten des Nähvorgangs aushält. Es wird also nicht mit demselben Garn genäht, aus dem auch der Seidenstoff besteht. Meist werden maschinelle Rollierungen mit Overlock- Nähmaschinen durchgeführt. Diese drehen den Stoff einfach ein, setzen eine Blindstichnaht und versäubern die überstehenden Stoffreste. Das geht mit ein wenig Übung sehr schnell und einfach – hat allerdings die oben erwähnten Nachteile.
 

5. Pflege Seidenfoulards

Da Seide eine tierische Faser mit ganz speziellen Eigenschaften ist, gelten für die Behandlung von Seidengeweben andere Regeln als für z. B. Wolle, Baumwolle, Leinen oder Kunstfasern.
Wenn Sie diese wenigen Tipps beachten, werden Sie lange Freude mit Ihrem Artikel aus reiner Seide haben.
Hinweis: Alle unten aufgeführten Tipps gelten ausschliesslich für bei uns gekaufte Artikel aus Seide. Haben Sie ihren Artikel bei einem anderen Hersteller/Verkäufer erworben, kann die Qualität der Seide eine andere sein.
Seide können sie unbesorgt bei 30° C waschen.
Für gefärbte Seide empfehlen wir Kaltwäsche, chemische Reinigung oder 30° C per Handwäsche bei den ersten Waschvorgängen, da sich überschüssige Farbpigmente aus der Seide lösen können.
Ja. Wählen Sie die Einstellung “Wolle” oder “Vorhänge/Gardinen”. Falls ihre Waschmaschine bei der Einstellung “Schongang” das Waschgut sehr lange im Wasser liegenlässt und kaum bewegt, sollten sie diese Einstellung nicht verwenden. Verwenden sie kein normales Waschmittel, kein Feinwaschmittel, kein Gardinen-oder Wollwaschmittel, kein Shampoo, keine Seife – verwenden sie Seidenwaschmittel, das sie in jeder Drogerie finden können. Waschmittel und Seifen enthalten Tenside und andere waschaktive Substanzen, die Eiweisse angreifen – und Seide besteht zu einem Grossteil aus Eiweissen.
Achten Sie bitte darauf, nur gleichfarbige Seiden zusammen zu waschen – zumindest bei den ersten Waschvorgängen, bis sich keine Farbpigmente mehr aus der Seide lösen. Je nach gewähltem Programm wird das Wasser des letzten Spülvorganges nicht abgepumpt: Lassen sie Seide nicht allzu lange im Wasser liegen. Verhindern Sie einen Schleudervorgang. Lassen sie mehrfarbige Seiden nicht feucht in der Maschine oder ausserhalb der Maschine zusammengeknüllt liegen: Die feineren Farbpigmente werden in Bereiche eindringen, die gröbere Pigmente enthalten und sich dort unumkehrbar verankern. Geben Sie die Seide nicht in den Wäschetrockner.
Einfarbig gefärbte Seide können sie auch in der Waschmaschine waschen.
Ansonsten empfehlen wir ihnen Handwäsche.
Mehrfarbig gefärbter Seidenstoff:
Legen sie den nicht zusammengelegten Seidenstoff in ein Waschbecken, die Badewanne oder Dusche und lassen sie kaltes bis lauwarmes Wasser darüber laufen. Stellen Sie sicher, dass Sie viel Wasser verwenden – ein dünnes Rinnsal genügt nicht. Beginnen sie sofort damit, den Seidenstoff zu bewegen und lassen sie das Wasser ablaufen!
Wenn sie nicht genügend Wasser verwenden oder den Seidenstoff nicht ständig bewegen, werden sich die ausgespülten Farbpigmente wieder an den Seidenstoff anlagern und somit verfärben. Diese Verfärbung kann nicht rückgängig gemacht werden.
Nun erst können sie mit der eigentlichen Reinigung beginnen:
Geben Sie Seidenwaschmittel hinzu und drücken Sie den Seidenstoff durch. Vermeiden Sie starkes, kleinflächiges Reiben und Rubbeln, Kratzen oder Bürsten, damit der Seidenstoff nicht beschädigt wird. Spülen sie den Seidenstoff sehr gründlich aus und geben sie ein wenig Essig ins letzte Spülbad, damit der Glanz erhalten bleibt und die letzten Reste Waschmittel neutralisiert werden. Zwei – bis drei Teelöffel Haushaltsessig auf einen Liter Wasser oder eine entsprechend geringere Menge, falls Sie Essigessenz (meist 70 %) verwenden, genügen.
Lassen Sie den Seidenstoff nicht – in der Hoffnung, dass dadurch die Verschmutzung aufweicht – im Waschwasser liegen: In dem Masse, wie die Verschmutzung “aufweicht” wird sich die Seidenfaser öffnen und Sie arbeiten dann die Verschmutzung um so tiefer ins Gewebe.
Wenn Sie sehen, dass es mit Seidenwaschmittel nicht besser wird, sollten Sie eine chemische Reinigung aufsuchen.
Das können Sie natürlich schon machen … aber es ist keine gute Idee.
Seidenstoff lässt sich am einfachsten und besten mit einer Restfeuchtigkeit bügeln. Nach der Trocknung im Wäschetrockner ist diese meist zu gering. Zudem darf Seide nicht zu sehr erwärmt werden, was den Trockenvorgang bei Kaltluft sehr verlängert. Auch kann der Seidenstoff zu Beginn des Trockungsvorganges im Wäschetrockner abfärben.
Das ist kein Problem. Wählen Sie die kleinste Stufe ihres Bügeleisens oder ihres Bügelautomaten und vergewissern Sie sich, dass die Sohle absolut sauber ist. Bügeln Sie grundsätzlich von links
und schnell. Bei Seide ist dies überwiegend die Seite, die weniger glänzt.
Wenn der Seidenstoff schon zu trocken ist, benötigen sie mehr Feuchtigkeit oder mehr Hitze.
Mit Dampfbügeleisen oder – automaten erzielen sie gute Ergebnisse. Vermeiden Sie es, direkt Wasser auf den Seidenstoff zu sprühen: bei gefärbter Seide werden mit ziemlicher Sicherheit unschöne Wasserflecken entstehen, die Sie auch bei nochmaligem Waschen ni
cht mehr entfernen können.
Sie können die Temperatur auch auf das Maximum erhöhen (Einstellung für Leinen), wenn Sie ein leicht angefeuchtetes Tuch dazwischen legen.Verweilen Sie mit dem Bügeleisen nicht zu lange am selben Fleck: Seide besteht grossteils aus Eiweiss und kann verbrennen.
Wenn Sie direkt auf der Seide bügeln, dann mit der kleinsten Einstellung. Wenn Sie ein feuchtes Tuch dazwischen legen und die Seide noch sehr feucht ist, können Sie auch die Einstellung “Leinen” verwenden. Bügeln Sie schnell und gross flächig, damit der Seidenstoff nicht verbrennt.
Nur, wenn Sie gerne bei uns nachbestellen möchten. Ansonsten eher nicht.
Seidenstoffe sind in feuchtem Zustand äusserst empfindlich gegen ein verschieben der Kett- und
Schussfäden. Je “leichter” (also je dünner und luftiger) der Seidenstoff ist, desto mehr können sich die Fäden verschieben. Dieser Vorgang ist meist irreparabel.
Weil Sie es:
– lange der Sonne ausgesetzt liessen und die UV-Strahlung das Gewebe und/oder die Farbe geschädigt hat
– zu heiss, falsch und/oder mit dem falschen Waschmittel gewaschen haben
– bei einem Hersteller/Händler gekauft haben, der bügelfixierbare oder minderwertige Farben
verwendet hat
– mit Parfum, Deodorant o. ä. eingesprüht haben
Mehrfarbig gefärbte Seidenstoffe: Legen Sie den nicht zusammengelegten Seidenstoff in ein
Waschbecken, die Badewanne oder Dusche und lassen Sie kaltes bis lauwarmes Wasser darüber laufen.
Stellen Sie sicher, dass Sie viel Wasser verwenden – ein dünnes Rinnsal genügt nicht. Beginnen Sie sofort damit, den Seidenstoff zu bewegen und lassen Sie das Wasser ablaufen.
Wenn Sie nicht genügend Wasser verwenden oder den Seidenstoff nicht ständig bewegen, werden sich die ausgespülten Farbpigmente wieder an den Seidenstoff anlagern und somit verfärben. Diese Verfärbung kann nicht rückgängig gemacht werden.
Spülen Sie den Seidenstoff so lange, bis keine Farbe mehr austritt; verschliessen sie den Ablauf und lassen sie grosszügig Wasser ein.Geben Sie ein wenig Essig ins letzte Spülbad, damit der Glanz erhalten bleibt und die letzten Reste Waschmittel neutralisiert werden. Zwei- bis drei Teelöffel Haushaltsessig auf einen Liter Wasser oder eine entsprechend geringere Menge, falls sie Essigessenz (meist 70 %) verwenden, genügen. Bewegen Sie das Gewebe leicht und lassen Sie den Essig einige Minuten einwirken. Dann bügeln Sie das Gewebe mit dem Essig trocken. Die Säure im Essig sollte das Gewerbe wenigstens teilweise regenerieren.
Versuchen Sie den passenden Tipp direkt oberhalb. Viel wird sich allerdings nicht ändern, da manche Farbpigmente bei UV-Strahlung chemisch reagieren und sich die Farbe ändert. Dieser chemische Prozess ist nicht mehr rückgängig zu machen.
In der kalten oder lauwarmen Handwäsche mit Seidenwaschmittel. Wir empfehlen bei Flecken die chemische Reinigung. Auf Hausmittelchen sollten Sie lieber verzichten, da sich die meisten Hausmittel nicht auf Seide beziehen. Falls Sie dennoch experimentierfreudig sind, können Sie die Seide anfeuchten und Salz oder Soda auf den Fleck streuen. So wird möglicherweise ein Teil des Schmutzes aus dem Fleck gesogen. Was Sie auf keinen Fall machen sollten, ist, zu reiben. Meist beschädigen Sie damit nur die Seidenfasern und das Webbild.